Sonntag, 15.03.2009
Tauffeier
„Denn das ist der Wille meines Vaters, dass, wer den Sohn sieht und glaubt an ihn, das ewige Leben
habe; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tage.“
Mit diesen Worten aus Johannes 6, 40 leitete Anatol Wiebe den Taufgottesdienst ein. Nach dem Amoklauf
von Winnenden fragten viele Menschen: „Wo warst du, Gott?“ Doch die Antwort ist klar: Gott war in der
Person seines Sohnes Jesus am Kreuz und starb für jeden persönlich. Das konnten auch die Täuflinge
bestätigen. Zwei von ihnen berichteten, was Gott in ihrem Leben getan hatte.
Anette Ciureja erzählte, wie sie sich nach dem Scheitern einer langjährigen Beziehung in Partys und
Alkohol gestürzt hatte. Das konnte ihrem Leben aber keine Erfüllung geben. Im Gegenteil: Sie fühlte
sich leer und litt unter Depressionen. Durch ihre Nachbarn wurde sie auf Gott aufmerksam, las viel
über ihn und übergab ihm schließlich unter Tränen ihr Leben. Jetzt bezeugt sie: Gott reinigt und
schenkt Liebe und Frieden.
Anna Duflot lernte Gott schon vor einem Jahr auf einer Evangelisation kennen und gab ihm ihr Leben.
Sie kannte aber keine Gemeinde, in der sie sich richtig wohl fühlte. Durch eine Bekannte kam sie in
die Gemeinde „Schöne Aussicht“. Als endgültigen Schritt beschloss sie, sich hier taufen zu lassen.
Sie ist überzeugt: „Nur mit Gott hat man das Leben.“
Nach diesen Zeugnissen und musikalischen Beiträgen vom Teenychor und der Frauengruppe „Via Harmony“
fand die Taufhandlung statt. Getauft wurden außer Anette Ciureja und Anna Duflot noch Andre Albrecht,
Debora Bergmann, Andy Fertich, Eleonore Fritz, Rafael Greboggy, Aileen Isaak, Steve Quitzsch, Rudi
Töws und Vanessa Wiebe. Die elf Täuflinge stiegen ins Wasser und bezeugten mit dem Untertauchen vor
der Gemeinde und der unsichtbaren Welt, dass sie zu Jesus gehören.
Nach der Taufe richtete Helmut Epp sich an die Täuflinge. Er stellte seine Predigt unter das Motto
„Leben ist mehr“. Anhand Römer 5, 1-5 beschrieb er fünf Punkte, die das Leben mit Gott kennzeichnen:
Friede durch Rechtfertigung in Jesus Christus, Zugang zur Gnade, Hoffnung auf Herrlichkeit, Wachstum
durch Bedrängnis und Liebe durch den Heiligen Geist. Er blieb aber nicht nur bei der allgemeinen
Ausführung, sondern sprach jeden der Täuflinge persönlich an. Nach zwei persönlichen Beiträgen, die
von Freunden einiger Täuflinge gebracht wurde, endete der Gottesdienst. Durch Gebet wurden die
Täuflinge unter Gottes Segen gestellt und erhielten als Gratulation der Gemeinde Blumensträuße.